Balalaika

Die Balalaika ist ein lautenähnliches Zupfinstrument der russischen Musik. Sie hat drei Saiten und einen dreieckigen Resonanzkörper mit sehr kleinem Schallloch. Im Westen ist die Balalaika vor allem als charakteristisches Instrument der russischen Volksmusik bekannt, in Russland gilt sie darüber hinaus als vollwertiges Instrument der E-Musik, das ähnlich wie die Gitarre auch an Hochschulen studiert werden kann.
Einstiegsalter:  Ein Beginn des Balalaikaspiels ist ca. ab dem 6. Lebensjahr bei körperlicher Eignung möglich. Als wesentliche Voraussetzungen sind zu nennen: Lernbereitschaft, Interesse, Neugierde, Fleiß und Ausdauer.
Unterrichtsform: Der Unterricht kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppenunterricht erfolgen.
Instrumente: Für eine fachkundige Beratung zum Kauf/Miete einer Balalaika sowie zur Feststellung der Eignung stehen unsere Lehrpersonen gerne zur Verfügung.

Gitarre

Das Wort „Gitarre“ leitet sich vom griechischen „kithara“ ab. Dieses beliebte Saiteninstrument ist von der Spieltechnik her den Zupfinstrumenten zuzuordnen.
Es kann grundsätzlich zwischen akustischen und elektrischen Gitarren unterschieden werden. Die klassische Gitarre hat einen beidseitig eingebuchteten Korpus mit flachen Zargen und offenem Schallloch, einen Hals mit Bünden und eine Schraubenmechanik für die Saiten. Die sechs verschieden dicken Saiten sind auf E - A - d - g - h - e’ gestimmt (Standardstimmung). Der Korpus der Gitarre verstärkt den Ton. Besonders ausschlaggebend für den Klang ist das Material und die Qualität der Decke. Die heute übliche Form der Gitarre gibt es seit Ende des 18. Jahrhunderts.
Die Gitarre ist sowohl ein Solo- als auch ein Begleitinstrument und ist gut in Ensembles einzusetzen. Sie ist stilistisch sowohl in der Renaissance-/Barockmusik als auch in der Klassik bis zur Moderne und im Pop/Rock/Jazz (Basis für E-Gitarre) und den verschiedenen Spielarten der Folklore (Volksmusik, Flamenco, Bossa, Blues, u. v. m.) zu Hause. Sie wird häufig auch zur Begleitung von Liedern im Folklore- und Popularbereich verwendet.
Einstiegsalter: Es ist schon im Vorschulalter möglich, mit dem Gitarre spielen zu beginnen, bei entsprechender Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Unterricht sind Interesse, Neugierde und die Bereitschaft der SchülerInnen, sich auch außerhalb des Unterrichts mit dem Instrument auseinander zu setzen.
Unterrichtsform: Die Gitarre eignet sich gut zum Einstieg in den Musikunterricht, da vom einfachen Melodiespiel erst nach und nach zum mehrstimmigen Spiel übergegangen wird.
Der Unterricht kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppenunterricht erfolgen.
Fortgeschrittene SpielerInnen können sich auch in verschiedenen Gitarreensembles, sowie dem OÖ. Gitarrenorchester "Las Guitarras"  musikalisch einbringen.
Instrumente: Eine Gitarre mit Nylonsaiten in geeigneter Größe kann als ideales Einstiegsinstrument betrachtet werden. Die Körpergrösse, die Arm-, die Hand- und Fingerlänge des Kindes sind für den Kauf der richtigen Gitarre entscheidend. Gitarren gibt es in unterschiedlicher Größe und Mensur. Achten Sie auf eine gute Qualität des Instruments aus dem Musikfachgeschäft.
Für eine fachkundige Beratung zum Kauf einer Gitarre sowie zur Feststellung der Eignung stehen unsere Lehrpersonen gerne zur Verfügung.

Gitarrenensemble

Ergänzung zum Instrumentalunterricht. Die SchülerInnen lernen hier das Zusammenspiel, gegenseitiges Hören und erfahren vor allem die Freude am gemeinsame Musizieren.

Harfe

Die Harfe gehört zu den Chordophonen, genauer zu den Zupfinstrumenten. Sie ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit und kam bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor. Unter den drei Grundtypen der Zupfinstrumente (Harfen, Zithern und Lauten) ist die Harfe charakterisiert als ein Instrument, bei dem die Saiten senkrecht (Winkelharfe) oder abgeschrägt an der Resonanzdecke ziehen. Die Konzertharfe als größte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.
Einstiegsalter:  Die Harfe eignet sich sehr gut zum Einstieg in den Musikunterricht - eine musikalische Vorbildung ist günstig, aber nicht zwingend notwendig. Ein Beginn des Harfenspiels im frühen Kindesalter ist bei körperlicher Eignung möglich. Als wesentliche Voraussetzungen sind zu nennen: Lernbereitschaft, Interesse, Neugierde, Ausdauer.
Unterrichtsform: Vom Beginn des Erlernens an bietet sich eine breit gefächerte Literaturauswahl verschiedener Epochen und Stile. Die Harfe ist vielfältig einsetzbar: als Soloinstrument für fast alle Epochen, als Begleit-, Kammermusik- und Ensembleinstrument (z. B. in verschiedenen Volksmusikensembles) und im Orchester.
Instrumente: In Absprache mit der künftigen Lehrperson sollte man das passende Instrument (Hakenharfe, Einfachpedalharfe) für den Anfangsunterricht auswählen. Für den Beginn gibt es auch die Möglichkeit, eine Harfe zu mieten. Das Instrument muss nicht zum Unterricht mitgebracht werden.

Laute

Die Laute ist eines der ältesten Instrumente der abendländischen Musikkultur. Die Besaitung schwankt zwischen sechs bis neun Chören (ein Saitenchor besteht jeweils aus zwei Saiten).
Die Laute hat einen bauchigen, aus Holzspänen zusammengesetzten Korpus, einen kurzen Hals mit zurückgebogenem Wirbelkasten. Das Schalloch ist in der Regel verziert. Heute erlebt die Laute eine Wiedergeburt mit der immer populärer werdenden Barock- und Renaissancemusik. Das liegt vor allem daran, dass die Laute eines der Hauptinstrumente zum Begleiten von andern Instrumenten und Sängern während dieser Zeit war. Aber auch Solowerke wurden für die Laute geschrieben.  Wir können auf ein unerschöpfliches Repertoire zurückgreifen das jeden Schwierigkeitsgrad umfasst.

Mandoline

Die Mandoline ist ein vielseitiges Instrument mit reichhaltiger klassischer und moderner Originalliteratur. Auch im Symphonieorchester sowie in der Oper und Operette kommt die Mandoline zum Einsatz. Darüber hinaus hat sie einen gewissen Stellenwert in verschiedenen Bereichen der Popularmusik, der Folkmusik und im Jazz.
Einstiegsalter:  Ein Beginn des Mandolinenspiels im frühen Kindesalter ist bei körperlicher Eignung möglich. Als wesentliche Voraussetzungen sind zu nennen: Lernbereitschaft, Interesse, Neugierde, Ausdauer.
Unterrichtsform: Der Unterricht kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppenunterricht erfolgen. Die SchülerInnen sollen mit allen Bereichen der Klassik und der Unterhaltungsmusik für Mandoline vertraut gemacht werden. Solistische Literatur wird ebenso vermittelt wie das Zusammenspiel in Ensembles mit anderen Instrumenten. Fortgeschrittene SpielerInnen können sich auch in verschiedenen Zupforchestern musikalisch einbringen.
Instrumente: Es wird empfohlen, sich vor dem Kauf eines Instrumentes an ihre/n zukünftige(n) LehrerIn zu wenden, er/sie wird sie gerne beraten, ein passendes Instrument zu finden.

Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Kultur
Landesmusikschule Leonding
Ruflinger Straße 10
4060 Leonding
Tel. 0732/678968
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Direktion | Dir. Gerhard Reischl

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Mi  10:00 - 11:00 Uhr
Do 14:00 - 15:00 Uhr

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Fr  15:30 - 16:30 Uhr

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